Ladengemeinschaft von aussen

GeKu-Haus >> Ladengemeinschaft

Einfach und preiswert einen eigenen Shop in der City betreiben!

"CoWorking mit Kundenverkehr"

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Ladengemeinschaft


Öffnungszeiten: Mo - Fr 11 - 19 Uhr, Sa 11 - 18 Uhr
Treffen von Interessenten, Termine hier...



Die Ladengemeinschaft hat noch nicht offiziell eröffnet, wir sind im "Experimentierstadium": Bis zum 30.8.11 können ernsthafte Interessenten ihre Wunschfläche kostenlos nutzen, danach bis 31.Dezember 2011 zum halben in untenstehender Tabelle stehendem Preis. Wer das will, sucht sich bitte unten im Grundriss eine Fläche aus und teilt mir diese per Mail mit. Ich antworte innerhalb einiger Tage.

Cafe in der Ladengemeinschaft1. Aktuell

Wer ausprobieren will, ob die Ladengemeinschaft für ihn sinnvoll ist, kann an den untenstehenden Samstagen am Experimentiermarkt teilnehmen: Für 10€ bekommt man einen Samstag lang einen der nebenstehenden Tische und verkauft seine Produkte auf eigene Rechnung. Die 10€-Miete kommt in die Kasse der Ladengemeinschaft. Die Zahl der Tische begrenzt die Teilnehmerzahl. Interessierten melden sich bitte per Mail an feinekost2011-ladengemeinschaft@yahoo.de. Experimentiermärkte laufen an den folgenden Samstagen:

    • 28.01.2012

2. Fach-Vermietung

Die einfachste Art, in der Ladengemeinschaft mitzumachen, besteht darin, ein Regalfach, eine Vitrine, eine Fläche auf einem Tisch oder an einer Wand usw. zu mieten, Ware hineinzustellen und mit einem Preis auszuzeichnen. Es besteht für Fach-Mieter keine Pflicht, selbst Dienstzeiten in der Ladengemeinschaft zu übernehmen, aber man muss zusätzlich zur Miete 20% Provision für jedes verkaufte Produkt bezahlen.

Hier Beispiele für die geplanten "Fächer" - wir stellen alles bereit, Ihr könnt für ganz wenig Geld die Art von Ausstellung Eurer Waren buchen, die am Besten passt (macht Vorschläge, wenn Ihr eine Ausstellungsart wünscht, die bisher nicht geplant ist. Was möglich ist, machen wir!):

Themenbereich-Beispiel

Tische, auf denen diverse Anbieter ihre Ware ausstellen können - vom der Tischdecke bis hin zur Blumendeko. Man mietet "Quadratzentimeter" auf dem Tisch.

Glasvitrinen

Glasvitrinen, in denen man einzelne Fächer mieten und dort für wenig Geld seine Ware ausstellen kann. Man mietet Fächer in den Glasvitrinen.
Zeitungsständer
Wer Zeitungen verkaufen oder Prospekte verteilen will, kann solche Fächer mieten. Man mietet unterschiedlich große Fächer.

Markt1

Theken - jede(r) mietet kleine Bereiche und stellt seine Ware aus. Man mietet Quadratzentimeter in der Theke.

Kleiderständer
Kleiderständer für diejenigen, die Mode verkaufen wollen. Man mietet Bügel, auf die man seine Ware hängt.
Staffelei
Auch Staffeleien möchte ich anschaffen und vermieten, die dann immer dort aufgestellt werden, wo sie am besten passen.
Regale
Regale, nicht nur für Wein, sondern für alle Arten pro Produkten. Man mietet Fächer einzeln.
Kühltheke
Vermutlich wird's auch eine Kühltheke geben. Man mietet laufende Zentimeter in der Kühltheke.
Bilder ausstellen
Wir werden auch Wandflächen vermieten, an denen man z.B. Bilder, aber auch viele andere Dinge präsentieren kann.

3. Flächen mieten

Daneben gibt es die Möglichkeit, eine eigene Fläche zu den unten aufgeführten Konditionen zu mieten. Dann bekommt man einen Schlüssel für die Ladengemeinschaft und muss sich auch an Dienstzeiten beteiligen. Wer selbst nicht im Laden verkauft, muss neben der Raummiete zudem 20% Provision für die Verkaufsperson zahlen. Erläuterung siehe unten.

Schaut's Euch vor Ort an! Die Gänge haben einen schwarzen Boden, die vermietbaren Ausstellungsflächen einen blauen. Alles ist in Raster eingeteilt (z.B. "4.8" ist die Nummer der Fläche unten rechts):

In der nachfolgenden Tabelle seht Ihr, welche Flächen noch frei sind, wie groß sie sind, die Kosten (mehr dazu hier...) und die Zahl der Monatsstunden, die sich der Mieter der Fläche an den Dienstzeiten beteiligen muss sobald die Ladengemeinschaft einmal voll in Betrieb ist. ACHTUNG!!! Solange die Ladengemeinschaft noch nicht voll vermietet ist, gilt eine andere Stundenverteilung, siehe unten.

0. SeniorenCoach
13,9qm
436,03€
28,63 Std

Gabriela Eichwald
Lager





1.

SeniorenCoach
10,5qm
333,05€
21,63 Std

SeniorenCoach
8,4qm
269,44€
17,3 Std

Gabriela Eichwald
Feinkost & zentrale Dienste
Summe: 46,5qm / 1423,49€ / 95,79 Std
(Verkehrsflächen rausgerechnet,
Fläche vor Theke nur zu 50%)

4,3qm
145,25€
8,86 Std
Frank Strauch
Taschen

Birgit Lamby
Goldschmiedin
7,7qm
248,23€
15,86 Std

2.

Andree Sommer-Wallmeier
Schallplatten
7,7qm
248,23€
15,86 Std

Andree Sommer-Wallmeier
Ökoprodukte

1,9qm
72,55€
3,91 Std

3,9 qm
133,13€
8,03 Std

Alfred Krupp
Organische Produkte
3,9 qm
133,13€
8,03 Std

Gabriela Eichwald
Feinkost & zentrale Dienste

3,9 qm
133,13€
8,03 Std
W.Jankoski

Jörg Gockel
Polsterei
2,2qm
81,64€
4,53 Std

7qm
227,03€
14,42 Std

3.


8,8qm
281,55€
18,13 Std

For:Ju, clothes by jutta förster
2,4qm
87,7€
4,94 Std

5qm
166,45€
10,3 Std

5qm
166,45€
10,3 Std

5qm
166,45€
10,3 Std

5qm
166,45€
10,3 Std

5qm
166,45€
10,3 Std

5qm
166,45€
10,3 Std

Jörg Gockel
Polsterei
2,9qm
102,84€
5,97 Std

Eingang

4.

9,6qm
305,78€
19,78 Std
Stephanie Jereb
hösi
3qm
105,87€
6,18 Std

6qm
196,74€
12,36 Std

6qm
196,74€
12,36 Std

6qm
196,74€
12,36 Std

Sabine Peters
Modedesign
6qm
196,74€
12,36 Std

6qm
196,74€
12,36 Std

6qm
196,74€
12,36 Std

3,8qm
130,10€
7,83 Std

om-lakshmi


6,2qm
202,80€
12,77 Std


1

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0

Achtung! Dies sind gewerbliche Vermietungen, deshalb kommt zu den o.g. Preisen noch 19% MwSt. hinzu! Für Existenzgründer, die viele Kosten und relativ wenig Umsatz haben, ist es oft sinnvoll, MwSt zu berechnen, weil sie dann auch MwSt von ihren Kostenrechnungen erstattet bekommen! Dies muss im Einzelfall überlegt werden, ich stelle hier gern den Kontakt zu meinem sehr guten Steuerberater her, der auch gern Existenzgründer berät. Starthilfe für neue Mitglieder: Das erste Quartal kostet nur 50% der in obenstehender Tabelle zu findenden Mietkosten! Auf diese Weise kann jede(r) mit wenig Risiko ausprobieren, ob seine Einzelhandels-, Beratungs- oder Ausstellungsidee funktioniert.

Die Flächen werden nach Absprache(!) von den Nutzern möbliert, wobei darauf zu achten ist, dass der Laden von der Theke aus komplett überschaubar bleibt (nicht zu hoch möblieren!), und dass die Schaufenster zugänglich sind. Die Schaufenster selbst sind der Ladengemeinschaft vorbehalten und gehören nur teilweise zu den Flächen, an die sie grenzen. Aktuell wurde besprochen: "Wir haben darüber gesprochen, dass die Schaufenster im gesamten Ladenbereich so dekoriert werden, dass sich die Ladengemeinschaft darin wieder findet, keine kompletten Einzelfenster pro Ladengemeinschaftsmitglied. Die Dekoration wird von der Ladengemeinschaft gemacht."

Vermietung immer quartalsweise (d.h. Januar - März / April - Juni / Juli - September / Oktober - Dezember). Grund: Wir müssen den Aufwand in Grenzen halten, außerdem ist uns wichtig, dass eine gewisse Ruhe in der Ladengemeinschaft herrscht und der Wechsel auf diese Weise auf nur 4 Termine im Jahr konzentriert wird. Wer kürzer oder mitten im Kalenderquartal mieten will, kann als Untermieter bei denjenigen aktiv werden, die selbst quartalsweise mieten. Bitte dies untereinander ausmachen, wir mischen uns da nicht ein. Untervermietung ist ausdrücklich erlaubt! Senkt Eure Mietkosten, indem Ihr Waren von anderen, die zu Eurem Angebot passen, gegen Mietbeteiligung oder auf Provisionsbasis oder wie-auch-immer (wir mischen uns da nicht ein!) mit ausstellt.

3.1. Inneneinrichtung, Gemeinschaftseinrichtungen, NK inklusive!

Die Miete ist sehr günstig, wenn man bedenkt, was alles enthalten ist, was man in normalen Läden alles selbst bezahlen muss:

  • Die Ladengemeinschaft ist komplett mit schweren, brandgeschützten, antistatischen Teppichfliesen ausgelegt. Steckdosen befinden sich an den Wänden und an den Säulen. Zur Beleuchtung dienen zunächst die vorhandenen Strahler in der existierenden Akustikdecke. Bei Bedarf sollten wir Traversen montieren (so ähnlich wie hier). Wenn die solide an der Decke hängen, dann hat das den Zusatzeffekt, daß wir gute Aufhängepunkte für alles Mögliche an der Decke bekommen.
  • Enthalten sind auch Stromkosten, Heizkosten, Grundsteuern, Gebäudeversicherung (NICHT: Versicherung der durch Euch eingebrachten Dinge), Wasser, Müllabfuhr - alles aber nur im sinnvollen Rahmen. Wer meint, riesige Strahler ständig brennen lassen zu müssen, Unmengen an Müll zu entsorgen,... zahlt extra. Es basiert auf Vertrauen und Engagement aller!!!
  • Auch Internet-Zugang per WLAN ist auf geringem Geschwindigkeits- und Datenmengen-Niveau enthalten. Wer ganze Videos downloaden will oder ähnlichen Datenverkehr verursacht, muss auf eigene Kosten zusätzlich Internet-Anschluss legen lassen.
  • 50% Rabatt auf Verzehr & Getränke an der Theke der Ladengemeinschaft.
  • Umkleideraum mit Spinden für die Ladengemeinschafts-Mitglieder
  • Zentrale Theke, Barhocker, Profi-Kaffeemaschine, Brote, Kuchen, Feinkost,... Aber man kann auch die Pizza von gegenüber hier essen, sitzt zusammen, man bespricht sich, arbeitet am Notebook,... So angeordnet, daß man den ganzen Laden im Überblick hat, so daß die Ladengemeinschaft zur Not mit nur einer Person an dieser Stelle zu betreiben ist. Hell, offen, freundlich, auch für das gemütliche Zusammensitzen mit Kunden, Bewohnern des Hauses, Nachbarn...!
  • Paketannahme und Lagerraum u.a. für die KURZZEIT-Lagerung noch nicht zugestellter Pakete.
  • Nutzung der Lounge-Etage im 6.OG und des Wellness-Bereichs im UG durch 1 Person pro in der Ladengemeinschaft gemieteter "Fläche" (siehe unten). Nicht für Gäste und auch nicht für Untermieter oder diejenigen, die nur Fächer mieten. Mehr dazu...

3.2. Dienstzeiten für Flächen-Mieter

Wer Flächen mietet, muss sich auch daran beteiligen, dass die Ladengemeinschaft zu allen Öffnungszeiten mit mindestens 2 Personen besetzt ist - deshalb ist das Mieten von Flächen auch relativ gesehen viel billiger als das Fächer-Mieten. Die Dienstzeiten sind in "Schichten" eingeteilt und wie folgt aufgeteilt:



Für die Schicht verantwortliche Personen,
die bei Verhinderung selbst für Ersatz sorgen müssen.

Montag
11:00 - 15:00
Gabriela
Andree

15:00 - 19:00
Frank
Andree
Dienstag
11:00 - 15:00 Gabriela Sabine

15:00 - 19:00 Alfred
Jutta
Mittwoch
11:00 - 15:00 Gabriela Birgit

15:00 - 19:00 Alfred
Jörg
Donnerstag
11:00 - 15:00 Gabriela Andree

15:00 - 19:00 Birgit Sabine
Freitag
11:00 - 15:00 Gabriela

15:00 - 19:00 Birgit Sabine
Samstag
11:00 - 15:00 Andree organisiert
Andree organisiert

15:00 - 19:00 Andree organisiert Andree organisiert

Ein Flächen-Mieter, der eine Schicht übernimmt, ist dafür VERANTWORTLICH. Er muss selbst da sein, oder sich mit anderen abstimmen, tauschen oder andere dafür bezahlen, falls er mal eine Schicht an jemand anderen abgeben muss.

4. Verkaufsvorgang

Ein bißchen orientieren wir uns am existierenden "Fach-Geschäft", an "Zeitlose Einzelstücke", an "MyRegalbrett" - jedoch trennen wir die Miete vom Verkaufsvorgang. Es ist genauso wie bei jedem Ladenbesitzer, der neben der Miete natürlich auch den Lohn für das Verkaufspersonal zahlen muss:

  • Vermieter der o.g. Ausstellungs- und Verkaufsmöglichkeiten ist immer das Unperfekthaus. Mieter (und gleichzeitig natürlich auch Verkäufer der Ware) ist der/diejenige, der die Ware einstellt. Ein Bißchen ist das so, wie bei der Vermietung von Wohnungen, und man zahlt in jedem Fall MIETE:
    • Die o.g. Fächer, die vermietet werden entsprechen einer "möblierten" Vermietung
    • Die o.g. Flächen, die man mieten kann, entsprechen einer "unmöblierten" Vermietung
    • Das Unperfekthaus ist also nur Vermieter und hat mit dem Verkauf, dem Geschäftsbetrieb, Eurer Kalkulation,... nichts zu tun.

  • Der Verkaufsvorgang ist davon völlig getrennt zu sehen, und jede(r) zahlt natürlich auch dafür, wenn man nicht selbst im Laden steht, sondern jemand anders die VERKAUFSARBEIT macht.
    • Für den Verkaufsvorgang müssen 20% Provision an die Verkaufsperson gezahlt werden, außer, man ist in dem Moment, wo der Verkauf stattfindet, selbst auch in der Ladengemeinschaft anwesend.
    • Wer also selbst anwesend ist, kann quasi im Do-It-Yourself verkaufen, und spart damit bei Verkäufen, die zufällig dann passieren, wenn er anwesend ist, die Provisionszahlung. Aber wenn man nicht im Laden ist, also nicht die Verkaufsarbeit leistet, dann muss man jemand anderen dafür per Provision bezahlen.

5. Zentrale Theke

In der Mitte der Ladengemeinschaft gibt's eine Theke und Barhocker, Profi-Kaffeemaschine, Spülmaschine und Spüle. Ebenso gehört der große Lagerraum (angrenzend an die WCs) dazu. Gabriela, die diesen Bereich mietet, kann ihn für eigene gewerbliche Zwecke nutzen, muß jedoch Aufgaben für die Hausgemeinschaft übernehmen, die monatlich mit 800€ inkl. MwSt. pauschal bezahlt werden:

  • Leitungs- und Koordinationsfunktion für die Ladengemeinschaft.
  • Mini-Conciergeservice für die Hausgemeinschaft:
    • Anwesenheit mindestens Mo-Fr 10-17 Uhr
    • Kleine Dinge erledigen, ansprechbar sein.
    • Paketannahme für das ganze GeKu-Haus. Kurzzeit-Lagerung von eingehenden Paketen ist bis 3 Tage in der Pauschale enthalten. Darüber kann der Thekenmieter Extra-Gebühren vom Paketempfänger verlangen (0,50€ pro Paket und Tag? Ich würd's nicht zu billig machen, damit ein Anreiz besteht, die Pakete schnell abzuholen. Der Lagerraum ist relativ klein!).
    • Werktäglich Briefe in den Briefkasten werfen, so daß jeder, der im GeKu-Haus wohnt oder arbeitet, normale Briefe an der Theke abgeben kann.
  • Pflege der gemieteten Bereiche und Geräte (regelmäßige Wartung muß der Mieter tragen, Reparaturen trägt der Vermieter)
  • Spülmaschine, Spüle und Theke dürfen von LG-Mitgliedern mitgenutzt werden, kein Verzehrzwang, Mitbringen von Lebensmitteln erlaubt. Aber man darf sich nicht "breitmachen", der Gewerbebetrieb muß möglich bleiben.
  • Kaffee, Kuchen, Brote o.ä. verkaufen, damit ein Minimum an Versorgung in der Ladengemeinschaft existiert. Wer im GeKu-Haus wohnt oder arbeitet bekommt 50% Rabatt auf Verzehr - ich denke das ist gerechtfertigt, denn das UpH wird eine teure Profi-Kaffeemaschine bereitstellen, und es fällt also nur das Material an. 

Tipps: Wenn ich diesen Bereich mieten würde, dann würde ich folgendes überlegen:

  • Paketannahme gegen Gebühr auch für die Nachbarschaft. Hier ein Beispiel eines Geschäfts, das mit dem Angebot wohl sehr erfolgreich ist, und an dem man sich orientieren kann. Toller Gedanke von Norbert Paul (eldoradio): "Wenn man sich überlegt, wieviel verschiedene Paketdienstleister und Postdienste jetzt schon bie einem vorbeikommen, sind Insellösungen für einen Anbieter doch unsinnig. Da fällt mir ein: An der Theke könnte man doch auch Pakete aufgeben können: Hermes, dpd, GLS und Co.  haben doch überall in Läden ihre Annahmestelle. Und wer auch Versandhandel betreibt, muss "seinen" Laden nicht mal verlassen." Interessant auch dieser Artikel hier...
  • Lagerraum-Vermietung gegen Gebühr auch für die Nachbarschaft
  • Ggf. würde ich noch einen weiteren Bereich dazu mieten, falls ich viel Fläche brauche und keine finanziellen Probleme habe.
  • Übernahme der Lebensmittelversorgung für die Lounge-Etage
  • Vielleicht kann man überlegen, daß von der Theke aus auch Vermietungen erfolgen (Dauermieter, WG-Mieter, Coworking-Mieter, Besprechungsräume, Gästezimmer, Ladengemeinschaft, Flächen in Gemeinschaftsbereichen oben im Haus). Hier können Zusatzeinnahmen für den Thekenmieter entstehen, wenn solche Aufgaben übernommen werden.

Hintergrund

Ladeninhaber müsen normalerweise täglich 8-10 Stunden anwesend sein - das ist gerade für Gründer, kleine Firmen oder Kontaktstellen von Organisationen schwer! Auch Einrichtungen, die im Internet bekannt sind und zusätzlich eine "reale" Präsenz suchen, haben Probleme damit. Das Unperfekthaus bietet deshalb im GeKu-Haus eine Ladengemeinschaft, in der man sich gegenseitig vertreten und auch sonst vielfältig helfen kann. Genauso, wie jede Kaufhaus-Verkäuferin eine Produktschulung erhält, schulen sich auch die Ladengemeinschafts-Mitglieder gegenseitig, damit jede(r) alles verkaufen kann - und wer besonders erklärungsbedürftige Produkte anbietet, hängt seine Telefonnummer an seine Ware, damit Kunden bei ihm anrufen können.

Die Hürde, einen eigenen Laden zu betreiben, wird kleiner. Und da die Ladengemeinschaft Teil des GenerationenKult-Hauses ist, kann man auch die Gemeinschafts-Angebote, Dachterrasse, Wellnessbereich nutzen - man muß nicht im GeKu-Haus wohnen, um an der Ladengemeinschaft teilzuhaben!

Die Ladengemeinschaft wird vom Unperfekthausals Vermieter betrieben, das Flächen oder Fächer an ganz viele Mieter zu Festpreisen "inkl. aller Nebenkosten" vergibt. Grund: Im UpH zahlen die Aktiven keine Miete, doch Besucher müssen Eintritt zahlen. In der Ladengemeinschaft ist es genau umgekehrt, die Aktiven zahlen Miete, doch Besucher kommen frei hinein. In der Kombination UpH/Ladengemeinschaft bieten wir zwei sich perfekt ergänzende Ansätze. Man könnte die Ladengemeinschaft sogar als logische Stufe nach dem Unperfekthaus sehen - zunächst startet man ohne eigene Kosten im UpH, und sobald man erfolgreicher ist wechselt man in die Ladengemeinschaft.

Eine andere Sichtweise ist, die Ladengemeinschaft als "CoWorking mit Kunden" zu betrachten. Nicht jede(r) CoWorkerIn will seinem Gewerbe an einem Schreibtisch nachgehen (das bieten wir hier!), manche möchten Kundenkontakt, und dafür die Ladengemeinschaft optimal!

Wenige, aber wichtige Regeln

Bei aller Freiheit, um ein paar Regeln kommen wir nicht herum, gerade damit die Freiheit jede(s) Einzelnen gewahrt bleibt und damit dennoch die Funktionen des Ladengeschäfts sichergestellt werden. Die nachfolgenden Regeln fanden Zustimmung:

  • Öffnungszeiten, Dienstzeiten für die Flächenmieter

    • Es ist besprochen worden, dass die Ladengemeinschaft bei Vollbesetzung Mo - Sa von 10 - 19 Uhr geöffnet und mit immer 2 Personen besetzt sein soll. Das sind folglich 2 x 9h pro Tag oder im Mittel 464h pro Monat.Bei 224,7qm vermieteter Fläche folgt daraus, dass jede(r) Flächenmieter(in) 2,06 Stunden pro Quadratmeter und Monat Dienst in der Ladengemeinschaft machen muss.

  • Jede(r) ist frei in Produktauswahl, Preis und Präsentation.

    • Grund: Jede(r) in der Ladengemeinschaft ist selbständige(r) Unternehmer oder Freiberufler. Niemand lässt sich gern bevormunden, wenn sich die Folgen in seiner eigenen Geldbörse niederschlagen, während der aufdringliche Ratgeber im Zweifelsfall schulterzuckend alle Verantwortung von sich weist. Nur Produkte, die zu stark mit anderen Mitgliedern konkurrieren, sollten nicht zugelassen werden. Solche Fälle werden im Dialog der Beteiligten und des Vermieters geklärt.

  • Gegenseitige Beratung, aber keine Aufdringlichkeit.

    • Grund: Im Marketing gibt es nicht nur einen Weg, und selbst früher erfolgreiche Wege sind heute ausgetreten und nicht mehr erfolgreich. Gemeinsames Nachdenken ist gut, aber es soll jedem klar sein, dass jede(r) für seinen Bereich ein kleiner König(in) ist und auch völlig gegen jeden Rat handeln darf. Damit müssen alle klarkommen und nicht böse sein.

  • Vor Kunden keine Kritik und kein Streit!

    • Intern Beratung und Austausch ist ok, aber nicht vor Kunden andere kritisieren! Auch keine persönlichen Streitigkeiten vor Kunden austragen!

  • Jede(r) ist selbst verantwortlich für die Dinge, die er in den Räumen deponiert.

    • Jedes Ladengeschäft hat mit Ladendiebstahl zu kämpfen. Ich kenne keinen Einzelhändler, der sich dagegen versichert - solche Schäden gehören zum Dasein eines jeden Einzelhändlers.

  • Sobald 1 Flächenmieter anwesend ist, kann geöffnet werden

    • Jeder ist damit einverstanden, dass jedes andere Ladengemeinschafts-Mitglied auch seine Ware verkauft - das ist ja gerade der Vorteil der Ladengemeinschaft. Zu diesem Zweck stellt jeder alle anderen von Haftung frei und trägt auch eventuelle Wechselgelddifferenzen für denjenigen, der für ihn seine Ware verkauft hat. Unter den Flächenmietern ist vereinbart, dass man die Waren gegenseitig verkauft, ohne Provision zu verlangen. In Warenhäusern gibt es oft 1 Verkäufer für eine ganze Etage, und wenn Ihr Euch umschaut, dann werden vergleichbare Geschäfte auch von nur 1 Person betrieben. Es wäre viel teurer, einer zweiten Person 10€ pro Stunde plus Nebenkosten zu zahlen, als ab und an einen Diebstahl zu akzeptieren. Ausserdem haben wir oft so wenig Kundenverkehr, dass es äußerst unwahrscheinlich ist, dass genau während eines Abgelenkt-Seins ein weiterer Kunde kommt, der zudem auch ein Dieb ist. 

  • Warenkennzeichnung

    • Dass andere die eigene Ware verkaufen können, ist der große Vorteil der Ladengemeinschaft - deshalb muss man ja nicht immer selbst im Laden stehen. Jedes Produkt muss deshalb eine EINHEITLICHE Kennzeichnung erhalten, die es anderen ermöglicht, sie zu verkaufen und ggf. Fragen des Kunden zu beantworten. Diese Kennzeichnung muss mindestens enthalten:

      • Bezeichnung der Ware
      • Name des Verkäufers
      • Preis

Projektleitung:

Planung:

Fachliche Berater:

  • Prof. Dr. Martin Hermann
    (Mediziner, Geriatrie)

  • Prof. Dr. Elisabeth Leicht-Eckardt
    (Haushalts- und Wohnökologie)
  • Ulrich Schmitz
    (Centermanagement Bereich Nord der ECE)

Bauherr & Konzept:

  • Reinhard Wiesemann


Ganz herzlichen Dank an alle!!!


Weitere Ideen

  • Ulrich Schmitz, der ehem. Chef des Weltklasse-Einkaufszentrums "Limbecker Platz" (heute Leiter "Bereich Nord") schlägt eine Idee vor, die er vor einiger Zeit mit TAS, der großen Essener Werbeagentur entwickelt hatte: Wir sollten ein Casting für "Deutschlands innovativsten Einzelhändler" machen und dem/der SiegerIn eine kostenlose Fläche in der Ladengemeinschaft zu geben. Ich finde diese Idee SPITZE! Davon hat nicht nur der/die SiegerIn etwas, sondern wir bekommen auch tolle Sachen in die Ladengemeinschaft! Herr Schmitz ist auch bereit, Mitglied der Jury zu sein, so daß wir einen Vollprofi dabei haben! Herzlichen Dank, Herr Schmitz! Hier geht's zu der Ausschreibung....

  • Interessanter Artikel aus der FAZ: "Das Zauberwort im Kaufhaus-Gewerbe heißt 'Lokalisierung'. Mehr...". Wir sollten schauen, auch Mitglieder zu bekommen, die spezifische Dinge für die Metropole Ruhr anbieten.
  • Vielleicht finden wir jemanden, der e-Mobile, e-Fahrräder o.ä. in der City verkaufen will

  • Vielleicht schafft sich eine Organisation / ein Computer- oder sonstiger Club eine Repräsentanz in der City, in der er dank der Kooperation mit den anderen in der Ladengemeinschaft ständig ansprechbar sein und natürlich auch Treffen abhalten kann

  • Wer will, macht sich eine kleine Werkstatt und eine Theke zu den Kunden hin

  • Vielleicht etabliert sich jemand als iPhone-Veredler/Integrator/Spezialist?

  • Vielleicht bietet jemand Coaching für Senioren an?

    • Kontakthemmungen / Mißtrauen abbauen, Events organisieren

    • bei technischen Dingen helfen

    • EMails empfangen, ausdrucken, beantworten
  • Vielleicht möchte jemand einen Weinhandel starten? Verkaufsstelle für Bauernhof? Z.B. hier...

Was wir nicht in der LG machen:

  • Besprechungsmöglichkeiten (wenn die Theke nicht ausreicht) gibt's in der Panorama-Coworking-Etage.

  • Ebenso gibt's Besprechungsräume und größere Räume, Säle, Bühnen, Werkstätten, Partyräume uvm. im Unperfekthaus 3 Minuten entfernt.

Es kann nicht allen Recht werden...

Es ist unmöglich, eine solche Ladengemeinschaft jedem Recht zu machen! Zu unterschiedlich sind die Vorstellungen, letztlich muß man sich für einen Weg entscheiden, und diejenigen, die andere Vorstellungen haben, sollten im Idealfall in der Umgebung alternative Angebote finden. Hier ein paar Beispiele:




Logo Unperfekthaus
Ladengemeinschaft ist eine Aktion des Unperfekthaus, Inh. Reinhard Wiesemann, Friedrich-Ebert-Str. 18, 45127 Essen-City
Tel. 0201-84735-0, Web: www.unperfekthaus.de, Mail: info@unperfekthaus.de, UStID DE 180305557, Anfahrtsbeschreibung

Mitten im Künstlerdorf: Seminarräume, Betriebsfeiern, Hochzeiten, Geburtstage - mit Übernachtungsmöglichkeit.